Flemen

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Geografie
Die ehemalige Provinz Flemen erstreckt sich auf ungefähr 500 Km zwischen dem Golf der Flemen-See im Osten bis hin zu den nördlichen Ausläufern des Varness-Gebirges im Westen. Im Norden und Süden wird Flemen von mächtigen Wäldern begrenzt, was die genaue Grenzziehung in diesen Gebieten etwas schwer macht. Allgemein wir der Fluss Themes im Süden als Grenze zum Wilden Wald angesehen, so wie der Billa-Wald im Norden als Abschluss Flemens zu Grotland angesehen wird. Das Wetter in Flemen kann von trockenen, heißen Sommern bis hin zu sehr kalten Winter reichen, in denen gerne mal der gesamte Fuhrverkehr lahm liegt, da die Schneedecke zu dick ist, um die Straßen frei zu halten.
Landschaft
Der größte Teil Flemens ist noch immer mit dichten, fast unzugänglichen Wäldern bedeckt. Aus diesem Grund lebt die Mehrheit der Bevölkerung von Flemen auch nur in dem nicht so bewaldeten Landesteil zwischen den Flüssen Starve und Themes. Diese Landstriche werden intensiv landwirtschaftlich und viehtechnisch genutzt, so dass Felder und Weiden ein gewohnter Anblick in Flemen sind. Von leichten Hügeln durchzogen, zieht sich das fruchtbare Land von Seagard an der Küste bis hin zur Hauptstadt von Eswick, Ethandun im Osten des Landes.
Geschichte
Flemen war einstmals die nördlichste Provinz des glorreichen Tairenischen Imperiums, was allerdings noch vor den Magierkriegen und dem Großen Aufstand war. Ein paar der Überbleibsel des Imperiums sind heutzutage immer noch zu bewundern. So zum Beispiel der große Turm in Seagard, in welchem inzwischen der König von Weslan residiert. Oder die Brücke von Roermond, wo die Billa in den Starve fließt. Nachdem die letzten Magokraten die Provinz Flemen verlassen hatten, wurde die Provinz schnell eine lohnende Beute für die Nordmänner von Langden, welche auch nicht lange auf sich warten ließen, diese reife Traube zu pflücken.
Bald hatten sich nach den Eroberungen der Nordmänner fünf verschiedene Königreiche etabliert: Weslan, Eswick, Norcabria, Suslan und Merica, welche sich aber immer noch als ein Teil von Flemen sehen.
Städte in Flemen
Unbestreitbar ist die ehemalige Provinzhauptstadt Seagard die größte Stadt in Flemen. Mit knapp 8.000 Einwohnern ist sie in mehreren Wochenreisen die einzige Stadt, die diese Größe aufweisen kann. Sehenswert in Seagard ist der schon genannte „große Turm“, der einstmals von den Tairenischen Eroberern als Wachturm gebaut wurde und welcher heute Teil der Königsburg in Seagard ist. Ansonsten ist Seagard neben Roermond die einzige Stadt Flemens mit einem Überseehafen und es ist recht normal, dass Schiffe aus den Stadtstaaten Brugg und Aalsteed oder sogar aus dem weit entfernten Eshek El-Hadar in den Hafen einlaufen. Saegard ist heutzutage die Hauptstadt des Königreichs Weslan.
Zweitgrößte Stadt mit ca. 2.000 Einwohnern ist Roermond im Königreich Norcabria. Ihr Wahrzeichen ist die Brücke über den Starve, die noch aus der Zeit des Imperiums stammt.
Religion in Flemen
Es gibt vier religiöse Strömungen, die in Flamen vorherrschen: Einerseits die druidische Religion der Ur-Flamen, der Calaban-Kult um den ersten Magierkaiser Calaban und die Kirche der heiligen Dame, welche beide mit den Tairenern nach Flemen kamen und der paganistische Polytheismus, den die Eroberer aus Lang mitbrachten.
Die Druiden sind eher in den ländlicheren Gebieten und in Waldesnähe anzufinden, während der Calaban-Kult und die Kirche der heiligen Dame nur in den größeren Städten Flemens zu finden sind. Die paganistische Kult ist in Gesamt-Flamen an zu treffen und ist somit die inoffizielle Hauptreligion Flemens.

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